habe mir einen neuen Computer gekauft. Ich arbeite in einer GbR für Mediendesign (Homepages, Flyer, Poster etc.) und von daher gehe ich mal aus, dass ich den Rechner zu 100% von der Steuer absetzen kann, da ja ohne ihn ein Arbeiten in der Firma nicht möglich wäre, oder?
Dann noch die Frage, ob ich etwas beachten muss, weil ich den Rechner in Raten abbezahle (1.150 EUR netto Gesamtpreis)?
Wird die Vorsteuer dann eigentlich in einem Schwung vom Finanzamt gezahlt oder geht das über mehrere Monate hinweg?
die Frage wurde hier schon mehrfach gestellt, aber vielleicht dann noch einmal was zur Erläuterung:
Beim Ratenkauf zahlt man Finanzierungszinsen und den Kaufpreis ab. Die Summe der Raten entspricht aber nicht den AK des PC, die Bemessungsgrundlage der AfA sind. Zinsen gehören nicht zu den Anschaffungskosten, s. früherer R 32 a EStR, sie sind abzugsfähige Betriebsausgaben im Zeitpunkt der Zahlung. Die Anschaffungskosten ergeben sich aus der Rechnung! Die Vorsteuer wird nach § 15 UStG in dem Voranmeldungszeitraum von der Steuerschuld abgezogen, in dem die Rechnung vorliegt und zwar in voller Höhe.
Wie trennt man jetzt die AK von den Finanzierungskosten aus den Ratenzahlungen? Zumal, wenn man es richtig macht, die Finanzierungskosten, wie bei einem Annuitätendarlehen, mit fortschreitender Tilgung sinken. Es gibt dazu 3 Methoden in der Fachliteratur.
1.) die finanzmathematische Methode: hierbei muss man den Barwert der Zahlungen ermitteln und die Veränderung des Barwertes zum Jahresende stellt den Finanzierungsaufwand dar. Da braucht man Formeln oder Tabellen dazu, ist somit nichts für Laien.
2.) die digitale Mehode, führt zu einem ähnlich zutreffenden Ergebnis, ist aber auch nicht genau nachvollziehbar, da man die Formel dafür braucht. Habe sie jetzt im Netz auch nicht gefunden, sollte man mal danach googeln.
3.) die buchhalterische Methode, die sollte bei einem EÜR-Rechner am praktikabelsten sein. Zieh von der Ratenendsumme die AK des PC ab, verteile diesen Finanzierungsaufwand auf die Monate in denen du den PC abstotterst, dann hast du den korrekten Aufwand.
Bearbeitet von joey am 25.04.2007 12:42:45
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mielket
11.06.2026 19:55:06
Ich habe auch schon mit Flatpac experimentiert. Sieht vielversprechend aus...
mielket
09.06.2026 12:32:34
@dschuhmann EC&T ist speziell angepasst, um mit Wine problemlos zu laufen, insofern: ja, ist was dran.
dschuhmann
06.06.2026 23:07:23
Elster zeigt auf der Softwareseite für Linux auch Easy cash & tax an. Ist da was dran?
mielket
03.06.2026 11:38:55
Würde mich interessieren: Sind hier sonst noch Hardcore- Alphatester unterwegs, die die v4 nicht nur installiert haben, um sich nur mal anzuschauen wie es aussieht?
mielket
03.06.2026 11:33:38
v4.0.8 patch: Dauerbuchungen ausführen stürzte ab und Zugriff auf bestimmte Einstellungen von Plugins aus war nicht möglich. Damit habe ich eben die USt.-Voranmeldung für das 1. Quartal übertragen.
mielket
02.06.2026 14:10:10
v4.0.7 patch: Anfangssaldo und Filtern bei WPF-Bestandskonten -Journal sowie ein Out-Of-Memory Crash repariert.
mielket
29.05.2026 16:30:06
v4.0.6 patch verfügbar; u.a. funktioniert das CSV-Import-Plugin jetzt mit der v4. Viele andere Bugs sind gefixt.
Stimmt der Pfad zum Datenverzeichnis?
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