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Mietnebenkosten
fischej
Guten Tag,

im letzten Jahr war ich noch Kleinunternehmer. In diesem Jahr besteht grundsätzlich Steuerpflicht. Nun erhalte ich eine Rückerstattung aus Miete und Nebenkosten aus 2018 von etwas über 800€ Nebenkosten. In der Nebenkostenabrechnung für Heizung, Straßenreinigung etc. ist MwSt mit aufgeführt. Kann ich die Gesamtsumme einfach von den Ausgaben für Miete incl. Nebenkosten in 2019 absetzen?
 
mielket
Betrifft das einen rein gewerblich genutzten Raum? Oder ist das Privatwohnung mit Arbeitszimmer?
 
http://am3.notify.live.net/throttledthirdparty/01.00/AQGwcKFTwqFdQoAAdm9TTl6zAgAAAAADEwAAAAQUZm52OjE3QjlBNEFEQTU4QzU2ODAFBkxFR0FDWQ
fischej
Es handelt sich um einen rein gewerblichen Raum (KungFu Studio).
 
fischej
Da ich ab dem 01.01.2019 einen Grundlagenbescheid habe, so dass ich nach § 4 Nr. 21a ,bb Umsatzsteuergesetz (UStG) wg. berufliche Bildungsmaßnahmen zu Teilen befreit bin, werde ich wieder die Regelung als Kleinunternehmen ab 2020 wieder in vollem Umfang in Anspruch nehmen können.
 
Thomas R
Also grundsätzlich gilt. Einnahmen und Ausgaben werden, egal aus welchem Zeitraum mit dem Zahlungseingangs- oder -ausgangsdatum gebucht. Wenn du also in 2019 zum Ausweis der USt. oder VSt verpflichtet bis, dann mußt du sie so buchen. Das die Zahlung aus 2018 oder früher ist, ist egal.
Mit besten Grüßen vom Ammersee
Thomas
Personalmanagement Thomas Riemann
 
https://pr-riemann.de
fischej
Ganz verstehe ich das aber nicht. Zur Erläuterung die Abrechnung vom 26.07.2019:

Übersicht Ihrer Gesamtkosten des Jahres 2018:

Ihre Heiz- und Warmwasserkosten = 171,28 €
Ihre Kaltwasserkosten = 25,66 €
Ihre Haushaltsnebenkosten =741,99 €
________
Ihre Gesamtkosten netto: 938,91 €
+ MwSt 33,41 €
________
Zwischensumme brutto 972,32 €
Ihre Vorauszahlungen -1800,00 €
________
Ihr Guthaben Brutto 827,68 €

Das bedeutet doch wohl, das für die Rückzahlung im Oktober 2019 Brutto für Netto gilt und keine USt für die 827,68 € in Ansatz zu bringen ist?! Oder lieg ich jetzt völlig daneben? Zudem könnte ich die Höhe evtl. USt-beträge auch nicht ermitteln, weil ja unterschiedlicher Steuersätze existieren (z.B. Wasser 7% andere Nebenkosten ohne MwSt, andere evtl. mit 19 %. Aber es ist ja auch nichts von den 938,91 € abgesehen angefallen.
Bearbeitet von fischej am 12.11.2019 22:03:06
 
mielket
Da die Rückzahlung in 2019 erfolgte, müsstest Du die einzelnen Sätze anteilig herausrechnen, so dass Du auf 33,41 € Steuersumme kommst, und entsprechend als USt-pflichtige Betriebseinnahmen aufführen. (Aber ehrlich, bei der Steuer-Summe würde ich die 7% weglassen und einfach in 19% und 0% aufteilen, d.h. 209,27€ brutto mit 19% + 763,05€ mit 0%.)
 
http://am3.notify.live.net/throttledthirdparty/01.00/AQGwcKFTwqFdQoAAdm9TTl6zAgAAAAADEwAAAAQUZm52OjE3QjlBNEFEQTU4QzU2ODAFBkxFR0FDWQ
fischej
Wenn das so ist, dann muss ich also meine zuviel gezahlten Vorauszahlungen in Höhe von 827,68, für die ich keinerlei Leistung erhalten habe und die deshalb zurückgezahlt wird, versteuern? Dann kann ich aber auch die abgeführte Vorsteuer in Höhe von 33,41 nochmal in Ansatz bringen, weil die ja dann neben anderen Vorsteuerbeträgen mit der Umsatzsteuer verrechnet wird.

Und ich hab gedacht, ich setzte die Rückzahlung einfach von der Ausgabe ab und gut is.
Bearbeitet von fischej am 14.11.2019 10:12:46
 
mielket
fischej schrieb:

Dann kann ich aber auch die abgeführte Vorsteuer in Höhe von 33,41 nochmal in Ansatz bringen, weil die ja dann neben anderen Vorsteuerbeträgen mit der Umsatzsteuer verrechnet wird.


Die 33,41 € 'Vorsteuer' sind ja in 2018 entstanden, wo noch die Kleinunternehmerregelung galt, die die Vorsteuer schluckt. Also nein.

Du hast hier einfach einen Fall, wo sich die Kleinunternehmerregelung ungünstig auswirkt. Als Ist-Versteuerer gilt das Datum der Zahlung. Es gibt meines Wissens nur eine Ausnahme: Wenn Du, ich glaube, eine Buchung in den ersten 10 Tage des neuen Jahres hast und die Leistung sich auf das vergangene Jahr bezieht, darfst Du es im alten Jahr anrechnen.
 
http://am3.notify.live.net/throttledthirdparty/01.00/AQGwcKFTwqFdQoAAdm9TTl6zAgAAAAADEwAAAAQUZm52OjE3QjlBNEFEQTU4QzU2ODAFBkxFR0FDWQ
fischej
Ok, hab jetzt alles auf Heller und Pfennig mit den jeweiligen % nachgerechnet und in Excel abgespeichert.
Habe 2019 2 Rückzahlungen erhalten aus 2017 und 2018. Muss ich eben 20,49 und 35,71 nachversteuern, obschon das nicht gerecht ist, weil´ich für das vorgeschossene zuviel keine Leistung erhalten habe.

Werde den Erstattunsbetrag jeweils splitten und wie 3 Einnahmen buchen, abhängig von der Höhe der Umsatzsteuer oder gibt es eine bessere Alternative?
Bearbeitet von fischej am 14.11.2019 20:50:41
 
mielket
Ja, das mit dem Recht und der Gerechtigkeit... Immerhin bereichert sich an dem 'zu viel' gezahlten niemand, sondern es dient dem Gemeinwohl. Das tröstet mich in solchen Fällen immer.

Drei separate Buchungen ist richtig. Geht noch nicht anders, bis ich mal dazu komme das Feature 'Kompositbuchungen' einzubauen.
 
http://am3.notify.live.net/throttledthirdparty/01.00/AQGwcKFTwqFdQoAAdm9TTl6zAgAAAAADEwAAAAQUZm52OjE3QjlBNEFEQTU4QzU2ODAFBkxFR0FDWQ
fischej
Danke, bin jetzt auf jeden Fall aufgklärt und hat mir sehr geholfen. Smile
 
fischej
WinkSmileHallo nochmal,

ich hatte am 15.11. diesen Jahres auch mein Finanzamt angeschrieben und jetzt am 29.11. folgende Antwort erhalten:

"aufgrund der Bescheinigung des Kreis Steinfurts über Umsatzsteuerbefreiung nach § 4 Nr. 21a (bCool Umsatzsteuergesetz (UStG) sind die Zahlungen Ihrer Kunden im Rahmen der normalen Tätigkeit als umsatzsteuerfrei zu behandeln.

Erstattungen von Kosten, welche zur Zeit der Kleinunternehmerschaft nach § 19 UStG entstanden und gezahlt worden sind, werden bei Erstattung der Kosten im Zeitraum der Regelbesteuerung, weiterhin nach § 19 Abs. 1 UStG besteuert. Die Umsatzsteuer wird somit auf die Erstattung seitens des Finanzamtes nicht erhoben."

Das bedeutet doch für mich, dass die Kosten aus 2017 und 2018 - also aus der Zeit der Kleinunternehmertätigkeit und mit Erstattung in 2019 in der ein Teil meiner Einnahmen der Regelbesteuerung unterliegt, trotzdem Umsatzsteuer auf die Erstattung nicht erhoben wird.

Also alles zurück marsch marsch und die Rückerstattung brutto für netto von den Ausgaben absetzen.
Bearbeitet von fischej am 30.11.2019 20:01:23
 
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21.11.2019 23:07:38
@Ina Links oben auf die Geldsäule klicken dort dann auf Export. Die beiden *.csv lassen sich in Excel überführen.

21.11.2019 18:26:41
Ich möchte die einzelnen Einnahmen und Ausgaben gern im Excelformat speichern bekommen nur die Zusammenfassung E/Ü

19.11.2019 14:46:09
Danke!

19.11.2019 10:41:01
... Dafür am Besten ein mit EÜR-Feld(1)108 verknüpftest Konto anlegen und dann jeweils für die Jahrhres-USt-Erkl.
bei Mein Elster oder ElsterFormular herausrechnen.

19.11.2019 10:33:38
@KlausWei: Das USt-Formular ist gegenwärtig in EC&T nur ein aufs Ganze Jahr erweitertes USt-Voranmeldungsf
ormular. Deshalb wird Feld 179 noch nicht unterstützt. ...

18.11.2019 16:19:09
Aber ich kann dafür keine Zuordnung der Konten finden? unentgeltliche wertabgaben - sonstige leistungen nach § 3 absatz 9a ustg zu 19 prozent

18.11.2019 16:05:56
Hallo! Die Private PKW Nutzung wird im USt-Erklärungsform
ular zum Feld 177 hinzugerechnet. Mein Finanzbeamter sagt, es müsse ins Feld 179 Unentgeltliche Wertabgaben, Sonstige Leistung

18.11.2019 13:21:17
@ghosta: nimm einfach das Formular für 2018.

17.11.2019 17:28:09
Hallo, würde gerne zur Kontrolle schon mal eine E/Ü für 2019 ansehen. Gibt es da ein Formular oder kann man das für 2018 irgendwie ändern? Danke und lG, Angela

14.11.2019 16:33:46
Wo werden umsatzsteuerfreie Umsätze mit der Schweiz gebucht?

09.11.2019 13:42:14
Bei Centbeträgen kommt die Differenz dadurch, dass die Steuer in den Formulare von den auf ganze € gerundeten Bemessungsgrundlag
en abgeleitet werden.

06.11.2019 18:03:13
@KlausWei z.B. durch fehlerhafte Kontenzuweisung, daher alles mal prüfen.

05.11.2019 13:52:55
Wodurch kann Differenz in EÜR und Umsatzsteuererklär
ung entstehen bei den Einnahmen?

09.09.2019 16:56:14
hat super geklappt

13.08.2019 08:57:23
Herzlichen Dank!

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